Ziel-/Strategie-Alignment

Der Grundstein für den nachhaltigen Erfolg des digitalisierten Einkaufs ist eine optimale strategische Ausrichtung. Einkaufsleiter müssen in Abstimmung mit dem Top Management die Einkaufsziele/-strategien mit den übergeordneten Unternehmenszielen/-strategien eng verzahnen. Diese Verzahnung „nach oben“ führt dann zu einer Ausformulierung konkreter Ziele und Strategien für die drei Kernprozesse des Einkaufs. So werden die Einkaufsziele/ und -strategien „nach oben“ wie „nach unten“ eng miteinander verknüpft und bilden das solide Fundament eines erfolgreichen Einkaufs 4.0.

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Worum geht es beim Ziele-/Strategie-Alignment?

Oft werden bei der Definition von Einkaufszielen/-strategien von vornherein wichtige Punkte übersehen oder einfach für unwichtig gehalten und deshalb nur unzureichend berücksichtigt:

  • Der Einkauf ist nicht oder nicht konsequent nach den übergeordneten Unternehmenszielen und den bereits vorgegebenen Strategien auf Vorstandsebene ausgerichtet. 
  • Die Ziele/Strategien sind in vielen Fällen nicht hinsichtlich Inhalt (» Was soll erreicht werden?), Ausmaß (» Wieviel soll erreicht werden?) und Zeit (» Bis wann soll das Ziel erreicht werden?) präzisiert.
  • Der Einkauf setzt Ziele/Strategien nicht in konkrete Vorgaben für die drei Kernprozesse (Sourcing-, Lieferantenmanagement- und Bestellprozess) um.
  • Die Ausrichtung des Einkaufs erfolgt nahezu ausschließlich auf Kostenoptimierung und Versorgungssicherheit. Andere Ziele wie die Verbesserung der Qualität und die Einführung von Produkt- oder Prozessinnovationen gemeinsam mit den Lieferanten werden bisher nur selten oder überhaupt nicht verfolgt. 

Um Unternehmen in dieser Situation nachhaltig und zielgerichtet unterstützen zu können, hat HÖVELER HOLZMANN CONSULTING das Konzept IDEa entwickelt. Mit Hilfe von IDEa kann ein industrialisierter Einkauf 4.0 erfolgreich umgesetzt werden. Wenn der Einkauf die Chance zur Neupositionierung durch IDEa nutzen will, dann muss er in enger Abstimmung mit dem Top-Management die Basis in Form von präzisen, messbar formulierten Zielen und Strategien legen. Denn nur, wenn eindeutig messbar wird, welcher Nutzen (=Ziel-/Strategiebeitrag) durch Strategien, zum Beispiel für Industrialisierung und Digitalisierung, entsteht, kann der Einkauf mit mehr Unterstützung durch Vorstand/Geschäftsführung rechnen.

Einordnung der Einkaufsziele & -strategien

Ausgehend von den übergeordneten Unternehmenszielen/-strategien und den daraus entwickelten Zielen und Strategien pro Geschäftsbereich definieren wir mit Ihnen die daraus abgeleiteten spezifischen Ziele und Strategien unter Berücksichtigung der Digitalisierung für den Einkauf. Dazu stehen auf vier Ebenen Konkretisierungen an:

Wie können Sie sich von der Leistungsfähigkeit eines Ziele-/Strategie-Alignments überzeugen?

Um einen tieferen Einblick in unsere Vorgehensweise beim Ziele-/Strategie-Alignment des Einkaufs 4.0 zu bekommen, bieten wir Ihnen einen eintägigen Workshop an, der folgende Agenda/Inhalte hat:

Einführung

  • Nutzen/Zweck des Ziele-/Strategie-Alignments
  • Prozess zur Ableitung der Einkaufsziele sowie Einkaufsstrategie

Durchführung Situationsanalyse

  • Identifizierung der Unternehmensziele und -strategie als Rahmenbedingung
  • Analyse der Stärken/Schwächen der Einkaufsabteilung/des Warengruppenmanagements

Strategieformulierung/-auswahl

  • Ableitung von möglichen Einkaufsziel-/-strategiealternativen unter besonderer Berücksichtigung von Einkauf 4.0
  • Definition optimaler Einkaufszielen, -strategien und -maßnahmen unter Anwendung der „Einkaufsziel-/-strategiekaskade“

Ziel-/Strategieimplementierung

  • Elemente („Einkaufsstellschrauben“) zur Implementierung der digitalen Einkaufsziele/-strategien.
  • Vorgehensweise zur Erstellung des Umsetzungsplans für die Implementierung von Einkauf 4.0 in das Warengruppenmanagement.