Warum sollten Sie auf Supply Chain Kollaborationen vertrauen?

In vielen Unternehmen beschränkt sich Supply Chain Management auch heute noch nur auf das Zusammenarbeiten entlang der innerbetrieblichen Lieferkette in den Funktionen Planung, Einkauf, Logistik, Auftragsabwicklung und Produktion. Es wird end-to-end in den eigenenUnternehmensgrenzen gedacht. Dieser Fokus auf die innerbetriebliche Supply Chain stellt Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen. 

Neben fehlender Transparenz über Lieferanten- und Kundenplanungen und -ereignissen erschweren eine mangelnde Vertrauensbasis, sowie Aspekte des Datenschutzes eine weitergehende Zusammenarbeit. Dies führt in der unternehmensübergreifenden Lieferkette nicht selten zu geringer Flexibilität, kaum vorhandener Agilität und mangelnder Belastbarkeit. 

Zusammengefasst geht es bei der Supply Chain Collaboration vor allem um die Koordinierung mit externen Partnern, um einen optimierten Fluss durch die Lieferkette aufrechtzuerhalten, damit die Nachfrage effizient befriedigt und eine pünktliche und vollständige Lieferung gewährleistet werden kann.
 

Welches Ziel verfolgt die Optimierung der Supply Chain Collaboration?

Das Ziel der Supply Chain Collaboration ist es, 

  • die Planungs- und Kontrollprozesse der ganzheitlichen Supply Chain unternehmensübergreifend zu optimieren 
  • und damit die überbetriebliche Leistungsfähigkeit der Lieferkette der beteiligten Unternehmen als Ganzes zu verbessern

Unternehmensübergreifende Control-Tower, Sales & Operations Planning über mehrere Partner hinweg, Austausch von Planungsdaten, sowie Denken in Supply Chain Netzwerken sind nur einige Aspekte, die das Erreichen dieses Ziels möglich machen. Die starke Zunahme von Digitalisierungstools wird hier in der nahen Zukunft ebenfalls unterstützend einen Beitrag leisten.
 

Welche Vorteile erzielen Sie durch die Optimierung der Supply Chain Collaboration?

Nahezu jedes Unternehmen ist Teil einer Lieferkette oder eines Wertschöpfungsnetzwerkes. Der Gesamterfolg der der Lieferkette bzw. des Netzwerks ist allerdings nur dann sichergestellt, wenn die unternehmensübergreifende Optimierung aller Supply Chain Prozesse schrittweise durchgeführt wird. 

Netzwerk

Unternehmen, die zukünftig den Netzwerkgedanken anstreben und dabei partnerschaftlich mit Lieferanten und Kunden, zusammenarbeiten, werden langfristig einen Wettbewerbsvorteil haben und nachhaltig erfolgreiche Lieferketten etablieren. 

Ihr Unternehmen als Teil einer Supply Chain wird damit in die Lage versetzt, frühzeitig auf Entwicklungen und Ereignisse bei Ihren Kunden sowie Lieferanten zu reagieren, Bestände optimal und abgestimmt zu planen, Wertschöpfungsstufen zu optimieren und die gemeinsame Auftrags- oder Bestellabwicklung zu verbessern. 

Das Resultat: Ein deutlich gesteigerter Ergebnisbeitrag der unternehmensübergreifenden Supply Chain aller beteiligten Unternehmen, an dem auch Sie als Teil der Lieferkette partizipieren. 


» Sie wollen eine Supply Chain Collaboration mit Ihren externen Partnern aufbauen oder optimieren?


Wie geht HÖVELER HOLZMANN bei der Optimierung der Supply Chain Collaboration vor?

Ein Projekt zur Optimierung der Supplier & Customer Collaboration ist dann sinnvoll, wenn es Partner auf Ihrer Kundenseite oder Ihrer Lieferantenseite gibt, die bereit sind, ein solches Projekt mit Ihnen gemeinsam anzugehen und ihre überbetriebliche Supply Chain bzw. ihr Logistikkonzept zu optimieren. 

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Sie relevante Kunden oder Lieferanten identifizieren einen Business Case für eine Zusammenarbeit erstellen und anschließend auf diese potenziellen Collaboration-Partner zugehen. 

Die unternehmensübergreifende Partnerschaft steht im Fokus der Optimierung, schließt jedoch nicht aus, dass im Laufe des Prozesses weitere Partner angebunden werden können.
 

Supply Chain Collaboration

5 Dimensionen innerhalb der Supply Chain Collaboration:

Supplier & Customer Collaboration kann grundsätzlich in fünf Dimensionen aufgegliedert werden, die jeweils unterschiedliche Reifegrade aufweisen können. Diese Dimensionen sind:

  1. Strategische Ausrichtung 
  2. Kommunikation & Vertrauen 
  3. Crossfunktionalität 
  4. Wertbeitrag & Erfolgsbeteiligung  
  5. Organisationsführung und -steuerung

Die Reifegrade einer jeden Kollaboration reichen wiederum von Konfrontation über Koordination bis hin zu Kooperation und Kollaboration.  

So sieht ein Projekt aus:

1. Ein Projekt zur Optimierung der Supply Chain Collaboration startet im ersten Schritt mit einem Benchmarkingder entsprechenden Supplier & Customer Collaboration. Dabei werden zunächst Top-Lieferanten und Kunden durch systematische Bewertung und Klassifizierung identifiziert. Anschließend werden die Reifegrade in den beschriebenen fünf Dimensionen anhand von Interviews mit Stakeholdern beider Seiten untersucht und mit Daten- und Schnittstellenanalysen untermauert, bevor die Soll-Reifegrade definiert werden.

2. Im zweiten Schritt geht es um die Weiterentwicklung der Supplier & Customer Collaboration. Dies erfolgt durch die Konzeption neuer Prozesse und Strukturen sowie entsprechender Optimierungsmaßnahmen, wie z.B.: 

  • Definition gemeinsamer Kollaborations- und Geschäftsstrategien 
  • Aufsetzung spezifischer Kommunikationskanäle und -prozesse 
  • Konzeption der relevanten IT-Schnittstellen bzw. gemeinsamen Plattformen 
  • Konzeption unternehmensübergreifender Planungsansätze 
  • Aufbau umfassender Transparenz (z.B. Open Book/Cost-Prozess) 
  • Ableitung klar definierter Erfolgsbeteiligungsverhältnisse

3. Anschließend kann es an die schrittweise Umsetzung der Maßnahmen für die beteiligten Partner gehen und damit an die Optimierung der unternehmensübergreifenden Supply Chain.
 

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